Der wichtigste Punkt zuerst: Schreiben Sie sie bitte nicht ins Testament. Dieses wird oft erst geöffnet, wenn Blumen längst verwelkt und Entscheide gefallen sind. Angehörige und Bestatter brauchen Ihre Vorgaben sofort.
Nötig sind zwei Dokumente, zwei Aufgaben:
- Das Testament regelt Vermögensfragen.
- Die Bestattungsanordnungen klären Sofortmassnahmen.
Klingt simpel, wird aber oft verwechselt – mit teils chaotischen Folgen.
Was gehört in Ihre Bestattungsanordnung?
- Art der Trauerfeier – still, kirchlich, weltlich oder mit Ihrer Lieblingsmusik
- Ort – vom Gemeindefriedhof bis zur Naturbestattung
- Gestaltung des Grabes – schlicht, klassisch oder kreativ
- Todesanzeige & Leidzirkular – Form, Text, Foto und Publikation
- Wünsche zu Kollekten oder Spenden
- Organspende – gemäss Registrierung bzw. ab 2027 per Widerspruchsregel
- Kontaktperson – wer entscheidet, informiert und koordiniert
Warum das alles?
Klare Regeln verhindern Diskussionen und entlasten Ihre Liebsten in ohnehin schweren Stunden. Und Sie? Sie gestalten Ihren letzten Weg genau so, wie Sie es sich wünschen.
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